Acht Namen, außergewöhnliche Erfolge und ein Stück Vereinsgeschichte, das für immer bleibt: Im Hockey Leistungszentrum auf der Gerd-Wellen-Hockeyanlage entsteht die Hall of Fame des Crefelder Hockey- und Tennis-Clubs. Mit ihr würdigt der CHTC die herausragenden Spielerinnen und Spieler, die den Verein auf der internationalen Hockeybühne repräsentiert und dabei Weltmeistertitel und olympisches Gold gewonnen haben. Die Porträts der Hall of Famer wurden von dem Künstler und Maler Frank Esser-Wittmann eigens für die Hall of Fame angefertigt und werden künftig im Hockey Leistungszentrum zu sehen sein.
Die Hall of Fame ist dabei bewusst einem exklusiven Kreis vorbehalten: Aufgenommen werden ausschließlich Weltmeister und Olympiasieger aus den Reihen des CHTC. Ihre Porträts werden künftig im Hockey Leistungszentrum zu sehen sein – als dauerhafte Erinnerung an die größten Erfolge der Vereinsgeschichte und an die Menschen, die hinter diesen Erfolgen stehen.
Zu den ersten Mitgliedern der Hall of Fame gehören Caroline Casaretto, Klaus Michler, Christian Schulte, Matthias Witthaus, Linus Butt, Oskar Deecke und Niklas Wellen. Gemeinsam stehen sie für zahlreiche internationale Titel und olympische Medaillen.
Caroline Casaretto gewann mit der deutschen Damen-Nationalmannschaft 2004 in Athen olympisches Gold. Klaus Michler gewann mit der deutschen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona die Goldmedaille. Christian Schulte und Matthias Witthaus wurden 2002 in Kuala Lumpur und 2006 in Mönchengladbach Weltmeister. Witthaus krönte seine außergewöhnliche Karriere zudem mit olympischem Gold 2008 in Peking, wo auch Schulte zum Kader gehörte, und 2012 in London. Linus Butt und Oskar Deecke gehörten zur deutschen Olympiasieger-Mannschaft 2012 in London. Niklas Wellen wurde 2023 in Bhubaneshwar Weltmeister.
Damit vereint die Hall of Fame mehrere Generationen erfolgreicher CHTC-Spielerinnen und -Spieler – und macht sichtbar, welche besondere Hockeytradition der Verein vorzuweisen hat.
Doch die Hall of Fame soll nicht nur zurückblicken. Sie soll auch nach vorne schauen. Die Porträts befinden sich bewusst dort, wo täglich junge Hockeyspielerinnen und Hockeyspieler trainieren, an ihren Fähigkeiten arbeiten und von einer eigenen sportlichen Zukunft träumen. Die geehrten Spielerinnen und Spieler sollen dabei nicht nur für Titel und Medaillen stehen, sondern auch für Leidenschaft, Disziplin, Teamgeist und den Weg, der hinter solchen Erfolgen steht.
So verbindet die Hall of Fame Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des CHTC: Sie erinnert an die großen Momente der Vereinsgeschichte und gibt gleichzeitig der nächsten Generation Gesichter und Geschichten, zu denen sie aufschauen kann.
Möglich gemacht wurde das Projekt durch die Unterstützung von Sponsoren und Förderern des CHTC, die mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Geschichte und die Erfolge des Vereins sichtbar und für kommende Generationen erlebbar zu machen.
Offiziell eröffnet wird die Hall of Fame am 19. September um 10.30 Uhr im Rahmen des Heimspiels der 1. Herren des CHTC gegen den UHC Hamburg.
