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	<title>1.Herren Archive - CHTC</title>
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	<description>Hockey &#124; Tennis &#124; Padel</description>
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	<title>1.Herren Archive - CHTC</title>
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		<title>Keineswegs selbstverständlich</title>
		<link>https://www.crefelder-htc.de/keineswegs-selbstverstaendlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carola Krings]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2025 16:22:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hockey]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[1.Herren]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Hockey Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>... ist die aktuelle Siegesserie der 1.Herren!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.crefelder-htc.de/keineswegs-selbstverstaendlich/">Keineswegs selbstverständlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.crefelder-htc.de">CHTC</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Bundesliga-Herren des Crefelder HTC befinden sich derzeit in einer hervorragenden Form.</p>



<p>Bereits zum dritten Mal hintereinander hat die Mannschaft am vergangenen Wochenende mit Siegen beim TSV Mannheim und dem Mannheimer HC sechs Auswärtspunkte mit nach Hause bringen können.<br>Damit ist das Team seit Mitte Oktober 2024 auf dem Feld ungeschlagen, was ihnen einen Sprung vom elften auf den dritten Platz der 1.Hockeybundesliga eingebracht hat.</p>



<p>Über die Entwicklung vom Abstiegskandidaten nach schwachem Saisonstart zum sicheren Play-Off-Teilnehmer hat die DHZ (Deutsche Hockey Zeitung) ein Interview mit Cheftrainer Johannes Schmitz geführt.</p>



<p>Das komplette Interview ist <a href="https://www.crefelder-htc.de/download/interview-dhz-jo-schmitz/?wpdmdl=20502&amp;masterkey=-ODxk_9xNHOYWZocif2RcwLI6zvd5N5lh423ZJNSxBfqx5Wbq1juOB1pkTqH0fSaCzQ5-JYux0ztjF9taHnzLYYDLPaiBaXEHJMMkCpbR44" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zu finden.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.crefelder-htc.de/keineswegs-selbstverstaendlich/">Keineswegs selbstverständlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.crefelder-htc.de">CHTC</a>.</p>
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		<item>
		<title>1. Herren buchen Ticket für Final4</title>
		<link>https://www.crefelder-htc.de/1-herren-buchen-ticket-fuer-final4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carola Krings]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2024 21:19:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hockey]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[1.Herren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach 9 Jahren ziehen 1.Herren wieder ins Final4 der deutschen Feldhockeymeisterschaft ein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem am 27.April 2024 bereits der erste Sieg in der Viertelfinalserie Best of Three gegen den amtierenden Deutschen Meister Rot Weiß Köln eingefahren werden konnte, setzten sich die Krefelder 14 Tage später beim Rückspiel in Köln nach einem 2:0 &#8211; Rückstand zur Halbzeit am Ende doch noch mit einem Sieg im Penalty Shoot Out durch und sicherten sich damit die Teilnahme am Final4 am Pfingstwochenende in Bonn.<br>Gegner im Halbfinale am Pfingstsamstag ist der Mannheimer HC.</p>



<p>Tickets zum FinalFour sind <a href="https://vivenu.com/seller/hockeyliga-ev-kaox/feld-final4-2024-9mk9">hier</a> erhältlich.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwei Argentinier in Krefeld</title>
		<link>https://www.crefelder-htc.de/zwei-argentinier-in-krefeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carola Krings]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 13:09:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hockey]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[1.Herren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo Amigos! Holla Freunde!<br />
Interview von KreMar mit Martin Ferreiro und Nicolas Acosta</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die CHTC-Spieler Martin Ferreiro und Nicolas Acosta äußern sich im Interview für KreMar (Initiative zur Verbindung der Städte Mar del Plata, Argentinien und Krefeld) über Tango, Hockey, Krefeld, Argentinien und ihre Zukunftspläne.</p>



<p>ÜBER TANGO UND HOCKEY<br><br><strong>Ihr lebt in der Stadt, in der praktisch das Musikinstrument für den Tango erfunden wurde. Habt ihr jemals Tango getanzt?</strong><br><br>Nicolas: Ich habe noch nie Tango getanzt! Und ich habe auch über die Website zum ersten Mal davon gehört, dass es eine Verbindung gibt zwischen Krefeld und Argentinien. Es ist fast ein wenig merkwürdig, dass diese kleine deutsche Stadt so einen großen Einfluss hat auf die Musik meines Landes.<br>Martin: Im Theater habe ich mal Tangomusik gehört und ich kenne die Geschichte hinter der Musik, aber getanzt habe ich den Tango nie. Allerdings kenne ich Mar del Plata; dort haben wir mit meinem Heimatverein ein paar Mal gespielt.</p>



<p><strong>Stichwort Hockey: Aktuell steht Argentinien auf Platz 5 der Weltrangliste – wie populär ist der Sport in eurer Heimat?</strong><br><br>Nicolas: In den vergangenen zehn Jahren ist Hockey deutlich beliebter geworden, vor allem bei den Frauen. Das Damen-Team ist zweimal Weltmeister geworden und hat viele olympische Medaillen gewonnen, das zeigt Wirkung. Aber auch bei den Männern steigt die Popularität, seitdem wir Gold bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio gewonnen haben. Aber so populär wie Fußball wird Hockey nie werden, das ist sicher.<br>Martin: Im Gegensatz zu Fußball ist Hockey in Argentinien immer noch ein reiner Amateursport. Das ist überhaupt nicht zu vergleichen.</p>



<p><strong>Wie seid ihr denn zum Hockey gekommen?</strong></p>



<p>Martin: Durch einen Lehrer in der Schule. Er war aktiv beim lokalen Hockeyverein und hat ein paar Schüler eingeladen, den Sport mal auszuprobieren. Ich wusste sofort: Das ist mein Sport! Damals war ich sechs Jahre alt.</p>



<p>Nicolas: Ich bin der jüngste von fünf Brüdern, die alle Fußball spielen. Aber meine Eltern spielen beide Hockey und zeitweise habe ich beide Sportarten, also Fußball und Hockey, gemacht. Irgendwann musste ich mich dann entscheiden, weil beides auch zeitlich nicht mehr ging. Meine jüngere Schwester spielt ebenfalls Hockey.</p>



<p><strong>Ihr wart 16 bzw. 17 Jahre alt, als ihr von Südamerika nach Europa gekommen seid, um hier professionell Hockey zu spielen. Wie leicht ist euch diese Entscheidung gefallen?</strong></p>



<p>Martin: Ich habe zunächst in den Niederlanden gespielt und das erste Jahr ohne Familie und Freude auf einem fremden Kontinent war schon hart – aber auch aufregend! Vor allem aber war ich glücklich über die professionellen Bedingungen hier, das ist ein ganz anderes Level als in Argentinien.</p>



<p>Nicolas: Die Qualität ist einfach viel höher – angefangen bei den Spielfeldern bis hin zum Clubhaus. Wenn man professionell Hockey spielen will, ist es für uns Südamerikaner der natürliche Weg, nach Europa zu kommen. Bislang waren vor allem die Niederlande und Belgien wichtige Länder, um als Hockeyspieler voranzukommen, aber inzwischen wird auch Deutschland populärer. Ich spiele jetzt die dritte Saison hier in Krefeld.<br><br>KREFELD: EINDRÜCKE UND LIEBLINGSORTE<br><br><strong>Als ihr das erste Mal nach Krefeld gekommen seid: Welchen Eindruck haben die Stadt und die Menschen auf euch gemacht?</strong></p>



<p>Nicolas: Ich erlebe Krefeld als sehr ruhige und stille Stadt. Ganz anders als die Großstädte, die ich sonst gewohnt war. In Argentinien ist es lauter, verrückter – auch der Verkehr … In Krefeld bin ich sehr fokussiert auf Hockey, deshalb bekomme ich vom Stadtleben nicht so viel mit.<br>Martin: Ich mag es, dass es in Krefeld so grün ist und viele Wälder gibt, das kannte ich aus Argentinien nicht. Ich gehe gerne spazieren, außerdem treffe ich mich mit Nicolas oft im Café Coffee Brew, das ist unser Favorit in Krefeld.<br>Nicolas: … und der Nordbahnhof! Da gehen wir nach dem Training gerne hin, um Schnitzel zu essen.</p>



<p>ARGENTINIEN UND DEUTSCHLAND</p>



<p><strong>Ihr seid nicht nur Spieler des Krefelder CHTC, sondern auch argentinische Nationalspieler. Bei der WM im vergangenen Jahr hat es Argentinien nur auf den 9. Platz geschafft, während Deutschland Weltmeister wurde. Konntet ihr euch mit den Deutschen freuen?</strong></p>



<p>Nicolas: Auf jeden Fall! Ich habe Niklas (Wellen) sofort geschrieben und ihm gratuliert. Er hat ein fantastisches Turnier gespielt.<br>Martin: Ich war selbst bei der WM dabei und aus argentinischer Sicht war das Ergebnis natürlich unglücklich. Aber ich habe mich sehr für die Deutschen gefreut, es sind viele Freunde dabei. Mit Niklas habe ich schon bei Pinoké in Gent gespielt und er war es auch, der mir vom CHTC erzählt hat.</p>



<p><strong>Bei der WM kam es nicht zu einem Match Argentinien gegen Deutschland, aber die beiden Teams sind sicher schon einmal gegeneinander angetreten?</strong></p>



<p>Martin: Ja, in der Pro League. Für uns Argentinier ist es schon tough, gegen Deutschland anzutreten – sie sind einfach besser als wir. Aber ich liebe die Herausforderung und es macht wirklich Spaß, gegen die Deutschen anzutreten.<br>Nicolas: … und wenn wir dann noch gewinnen, ist es ein besonderer Erfolg!</p>



<p>ZUKUNFTSPLÄNE</p>



<p><strong>Welche Ziele habt ihr mit dem CHTC?</strong></p>



<p>Martin: Wir wollen natürlich Champions werden! Im letzten Jahr haben wir es bis ins Viertelfinale geschafft. Das war wirklich gut, denn das ganze Team war noch neu. Dieses Jahr wollen wir es natürlich noch weiter schaffen.</p>



<p>Nicolas: Als ich beim CHTC eingestiegen bin, spielte der Verein noch in der 2. Bundesliga. Es direkt nach dem Aufstieg in die 1. Liga ins Viertelfinale zu schaffen, war wichtig für das Team. Dieses Jahr wollen wir mindestens das Halbfinale erreichen.</p>



<p><strong>Welche Pläne habt ihr für eure persönliche Entwicklung? Wie lange ist es überhaupt möglich, professionell zu spielen?</strong></p>



<p>Nicolas: Das kommt darauf an, wie gut man auf sich und seinen Körper achtet. Ich würde sagen, auf dem Niveau eines Nationalspielers geht das bis maximal 35 Jahre. Ich habe während Corona ein Fernstudium an der Universität von Argentinien begonnen, in Marketing. Ich hoffe, dass ich in den nächsten 1-2 Jahren meinen Abschluss machen. Und als Hockeyspieler möchte ich weiter wachsen und immer besser werden. &nbsp;</p>



<p>Martin: Vor einer Weile hatte ich angefangen Finance zu studieren aber nach einem Jahr aufgehört – das war nicht das Richtige für mich. Mir ist klar, dass ich auch eine Karriere abseits des Hockeys brauche, aber derzeit liegt mein Fokus klar auf dem Sport.</p>



<p><strong>Könnt ihr euch vorstellen in Europa, in Deutschland oder sogar in Krefeld zu bleiben?</strong></p>



<p>Martin: Das hängt natürlich auch von den Angeboten ab, die ich hier als Hockeyspieler bekomme. Ob ich in Krefeld bleiben würde, weiß ich nicht … Aber ich kann mir gut vorstellen, den Rest meines Lebens in Europa zu verbringen. Einige Freude aus Argentinien leben in Spanien, das könnte auch was für mich sein.</p>



<p>Nicolas: Ich sehe mich nicht dauerhaft in Europa. Es sind für mich wichtige Erfahrungen, hier zu spielen, Leute kennenzulernen und eine andere Sprache zu sprechen. Aber in Zukunft werde ich sicherlich wieder in Argentinien leben.</p>



<p><strong>Gibt es etwas, dass ihr in Deutschland vermisst?</strong></p>



<p>Martin: Wenn hier in Krefeld bin, vermisse ich Argentinien. Und wenn ich in Argentinien bin, vermisse ich Krefeld – die Ruhe hier, die Spaziergänge.<br>Nicolas: Ich vermisse Familien und Freunde, meinen Hund, mein Bett und die Sonne. Aber am meisten vermutlich die Lebensfreude der Argentinier. Wir sind sehr emotionale und positive Menschen, das gefällt mir schon besser als die rationalen Deutschen. Ich glaube, es ist immer eine gute Erfahrung, einen Argentinier zu treffen. Weil wir einfach fröhliche Menschen sind!</p>



<p>Foto: © Katja Hausmanns<br>Quelle: <a href="https://kremar.net/es-ist-immer-eine-gute-erfahrung-einen-argentinier-zu-treffen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://kremar.net/es-ist-immer-eine-gute-erfahrung-einen-argentinier-zu-treffen/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.crefelder-htc.de/zwei-argentinier-in-krefeld/">Zwei Argentinier in Krefeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.crefelder-htc.de">CHTC</a>.</p>
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		<item>
		<title>Joshi wird u21-Weltmeister und bester Torhüter des Turniers</title>
		<link>https://www.crefelder-htc.de/joshi-wird-u21-weltmeister-und-bester-torhueter-des-turniers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carola Krings]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 22:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hockey]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[1.Herren]]></category>
		<category><![CDATA[U21]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmeister]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Joshua Onyekwue Nnaji überragt bei der U21-WM in Malaysia und krönt ein besonderes Jahr</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.crefelder-htc.de/joshi-wird-u21-weltmeister-und-bester-torhueter-des-turniers/">Joshi wird u21-Weltmeister und bester Torhüter des Turniers</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.crefelder-htc.de">CHTC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>. </p>



<p>Die Herren des Crefelder Hockey- und Tennis-Club haben binnen einen Jahres den zweiten Weltmeister in ihren Reihen. Nach Niklas Wellen Weltmeistertitel im Januar folgt nun Joshua&nbsp;„Joshi“&nbsp;Onyekwue Nnaji als U21-Weltmeister im Dezember. In Malaysia&nbsp;überragte der Schlussmann des CHTC und der deutschen U21-Nationalmannschaft im deutschen Tor und durfte sich genauso wie sein Mitspieler Niklas Wellen zusätzlich noch&nbsp;über eine besondere individuelle Auszeichnung freuen: Der 21-jährige wurde als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet.&nbsp;</p>



<p>Als die Nachricht in der ersten Viertelpause im Hallenspiel der 1. Herren gegen Blau-Weiß&nbsp;Köln durch die Lautsprecher hallte, rückte der zwischenzeitliche 4:0-Spielstand sowie alles andere für einen Moment in den Hintergrund: Die U21-Junioren des deutschen Hockey Bundes hatten soeben Frankreich im Finale mit 2:1 bezwungen und sind U21-Weltmeister. Nicht nur mit dabei, sondern in erster Reihe war nämlich die eigentliche Nummer Eins des CHTC, Joshua Onyekwue Nnaji, der auch zwei Tage später und wieder zurück in Deutschland immer noch nicht realisieren kann, was am 16. Dezember in Kuala Lumpur passiert ist.&nbsp;„Ich kann es immer noch nicht so wirklich glauben. Es fühlt sich zugleich besonders, aber auch total surreal an“, verrät der frisch gebackene Weltmeister, der von allen eigentlich nur liebevoll&nbsp;„Joshi“&nbsp;genannt wird. Nach der goldenen Nacht in Malaysia gab es für den WM-Helden noch nicht allzu viel Schlaf bevor es zurück auf die Reise nach Deutschland ging, wo die U21-Nationalmannschaft in Frankfurt feierlich empfangen wurde. Die Zeit diesen Schlaf nachzuholen und die geschehenen Dinge zu realisieren kann er sich nun erst einmal wohlverdient nehmen.&nbsp;</p>



<p>Dabei sah es nicht zu jedem Zeitpunkt im Turnier so aus, als würde der Weg schnurstracks zum Titelgewinn führen. Im ersten Gruppenspiel mühte sich die U21 noch zum Sieg gegen Außenseiter Südafrika, im zweiten Spiel gab es eine überraschende 0:2-Niederlage gegen den späteren Finalgegner Frankreich. „Wir wurden ehrlicherweise in der Nachbesprechung des Südafrika-Spiels vom gesamten Staff angezählt für unsere Leistung. Das hat viele von uns in dem Moment ziemlich desillusioniert. Am nächsten Tag mussten wir aber schon wieder gegen Frankreich ran, aber man hat vielen Spielern angemerkt, dass keiner so wirklich bereit dafür war“, erzählt Joshi und verrät zugleich, wie diese Erlebnisse für den späteren Triumphzug gesorgt haben. „Wir haben uns nach dem Frankreichspiel geschlossen zusammengesetzt und hatten sehr gute und intime Besprechungen, die für uns ein richtiger Startschuss in die WM waren. Dann wurden wir von einem Flow getragen, der uns letztendlich dahin gebracht hat, wo wir hinwollten“. </p>



<p>Und federführend mitverantwortlich für den deutschen Finaleinzug war auch Joshis Leistung, die er in den K.O.-Spielen noch einmal auf ein anderes Niveau heben konnte. Der deutsche Schlussmann avancierte zum sicheren Rückhalt, kassierte seit dem zweiten Gruppenspiel kein einziges Gegentor per Strafecke. An dieser außergewöhnlich guten Quote auf diesem Niveau hat kurioserweise ein Krefelder Teamkollege einen großen Anteil. „Adrian Henriquez (ebenfalls Torhüter bei den 1. Herren des Crefelder HTC) hat mir von Deutschland aus vor jedem Spiel eine komplette Analyse der gegnerischen Strafecken geschickt“, offenbart der beste Torhüter des Turniers und bedankt sich für diese außergewöhnliche Hilfestellung. </p>



<p>Nach Siegen über den amtierenden Weltmeister Argentinien im Viertelfinale und Indien im Halbfinale wartete dann erneut Frankreich im Finale, an das sich Joshi gar nicht mehr so richtig erinnern kann. „An das Finale kann ich mich kaum noch erinnern. Es ging alles so schnell und danach herrschte nur Erleichterung und Freude. Ich bin direkt zu meiner Mama und meiner Schwester gelaufen und habe angefangen zu weinen. Es war alles überwältigend“, gewährt der junge Krefelder Weltmeister Einblicke in seine Gefühlswelt unmittelbar nach dem Abpfiff. Die Auszeichnung zum besten Torhüter des Turniers war dann noch einmal etwas ganz Besonderes. „Das ist einfach ein alles überragendes Gefühl. Harte Arbeit hat sich gelohnt. All das, was man investiert hat, hat sich einfach gelohnt. Das ist ganz besonders. Das einzig Schlechte daran ist, dass ich jetzt nicht damit aufhören kann, weil ich weiß, dass es nur so geht“, scherzt Onyekwue Nnaji. Im größten Moment seiner jungen Hockeykarriere betont Joshi aber auch, wem er diesen besonderen Erfolg auch ein Stück weit zu verdanken hat. „Ohne den Wechsel zum CHTC wäre ich auf jeden Fall nicht U21-Weltmeister. Vielleicht doch Weltmeister, aber nicht als Nummer Eins und nicht als bester Torhüter des Turniers. Mit 19 Jahren hat der Verein als Nummer Eins auf mich gesetzt, ich durfte jedes Spiel machen. Dieses Vertrauen hat mir geholfen“, verrät Joshi noch ganz zum Schluss. Jetzt wird sich der Weltmeister erst einmal eine verdiente Auszeit nehmen. In Zukunft wird man mit Sicherheit viel von ihm hören. Sowohl im CHTC-Trikot, als auch im Dress der Nationalmannschaft.</p>
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